3 EDITORIAL Erinnern Sie sich noch an Ihre ersten Fahrstunden? Eine der wichtigsten Lektionen war für mich: Um sicher voranzukommen, muss ich wissen, was hinter mir geschieht, also immer den Rückspiegel im Blick behalten. Die jüngste Vergangenheit beschäftigt uns in dieser BLICK. Wir schauen zurück auf ein weiteres Krisenjahr. Welche Erkenntnisse ergeben sich daraus für die Zukunft? Auf den Seiten 4 und 5 lesen Sie, wie unsere Kunden aus der Mobilitätsbranche gemeinsam mit uns aus der Not eine Tugend machten. Vor allem der Mangel an Neufahrzeugen bereitete Flottenbetreibern Kopfzerbrechen und sie ließen sich allerlei einfallen, um ihre Fuhrparks aufzustocken. Wir waren gefordert, flexibel zu reagieren. Wir steuerten nach wie vor viele Autos ein, doch mussten wir von unseren standardisierten Prozessen abweichen, da die begehrte Ware in geringerer Stückzahl aus verschiedenen Quellen kam. Im Nachhinein können wir sagen: Unsere Routinen haben sich auch in dieser Zeit bewährt und wir waren in der Lage, schnell auf neue Anforderungen zu reagieren – beispielsweise im Zusammenhang mit der Zulassung (Seite 8). Das ganze Jahr hindurch beschäftigte uns das Thema E-Mobilität. Mit unseren Services unterstützen wir Flotten dabei, diese wirtschaftlich einzuführen und auszubauen (Seite 6 und 7). Auf den Seiten 10 und 11 erfahren Sie mehr über unsere Europa-Aktivitäten. In Polen konnten wir Fahrzeugfinanzierer dabei unterstützen, den Wegfall des sogenannten Car Pass als wichtige Sicherheit zu kompensieren. In Frankreich vertrauen uns Finanzierer und Flottenbetreiber immer mehr Dokumente an. Auf Seite 18 verrät Ihnen Marie-Laurence Mignot, die das Back-Office und Kundenservicecenter (KSC) von PS Team France verantwortet, was für sie die Arbeit bei uns ausmacht, und benennt ein wichtiges Merkmal für unsere Servicequalität: Wir hören Ihnen aufmerksam zu, um Sie stets bestmöglich zu unterstützen. Dieser PS-Team-Spirit verbindet unsere KSC über Ländergrenzen hinweg. Der Blick in den Rückspiegel zeigt: Herausforderungen sind dazu da, mutig angegangen zu werden. Wie das im Arbeitsalltag aussieht, schildert anschaulich Andreas Scherer, Teamleiter in der Abteilung Auftragsbearbeitung (Tresorraum) und Zentraler Versand (Seite 16). Die unvorhersehbaren Ereignisse der letzten Jahre haben uns gezeigt, dass wir uns auf Erreichtem nicht ausruhen können, bewährte Routinen aber auf der anderen Seite Sicherheit bieten. Verbunden mit der nötigen Portion Flexibilität und der Fähigkeit, Chancen wie etwa die E-Mobilität schnell zu ergreifen, bilden sie eine gute Grundlage, um auch in schwierigen Zeiten nicht ins Trudeln zu geraten. In den letzten Jahren hat sich für diese unverzichtbare Widerstandsfähigkeit der Begriff „Resilienz‘‘ etabliert. Dieses gesunde Selbstvertrauen sowie eine solide Bodenhaftung verbindet uns mit Ihnen, unseren Kunden und Weggefährten. Wir wünschen Ihnen eine geruhsame Weihnachtszeit und ein frohes neues Jahr. Bleiben Sie uns verbunden! Herzliche Grüße Ihr Marco Reichwein Routine und Aufmerksamkeit Blick in den Rückspiegel
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