BLICK Ausgabe 1/2021

18 Noch bevor wir die Auswirkungen des Corona-Virus zu spüren bekamen, im Februar 2020, forderte Constantin Gall, Managing Partner Strategy and Transactions und Leiter Mobility bei Ernst & Young, den Autohandel zum Umdenken auf. Er solle seinen Erfolg nicht ausschließlich am Fahrzeugverkauf messen, sondern am Gewinn pro zurückgelegtem Kilometer. Ähnlich skizziert Autohaus- Chefredakteur Ralph M. Meunzel die Stoßrichtung der neuen Vertriebsstrategie von Mercedes: „Höherer Profit pro Auto auch auf Kosten der Stückzahlen.“ Dahinter steckt die Beobachtung, dass die Nachfrage nach Neu- und Gebrauchtwagen abnimmt, während der Bedarf an Mobilität sowie mit Fahrzeugen verbundenen Services wächst. „Die Digitalisierung wird auch das After-Sales-Geschäft bis 2025 revolutionieren und neue Maßstäbe bei der Kundenorientierung setzen“, so Constantin Gall. Allerdings besteht die Krux darin, dass das digital angestoßene Geschäft immer mit physisch zu erbringenden Transportdienstleistungen verbunden ist. Bei Transportaufträgen sparen mit driviva Heute beschäftigen Autohäuser in der Regel eigene Fahrer, die Neuwagen an Privatpersonen und Firmenkunden ausliefern. Um im Service zu punkten, bieten sie auch Reparaturen oder den TÜV-Termin inklusive Transport der Fahrzeuge an. Dieser Bereich wird wachsen, da die Unternehmen bei rückgängigen Verkäufen ihr AfterSales-Geschäft ausbauen müssen. Allerdings schwankt die Auslastung der Fahrer. Daher sucht die Branche nach kosteneffizienteren Wegen der Fahrzeugüberführung. Über die Auftragsvergabeplattform driviva können LÖSUNGEN Nadelöhr Fahrzeugüberführung Sales und Service im Autohandel Ob Wandel vom Fahrzeugverkäufer zum Mobilitätsvertrieb, Positionierung als „single point of contact experience“ oder integrierte Abhol- und Servicestelle: An Ideen, wie das Autohaus der Zukunft aussehen wird, mangelt es nicht. Die Konzepte funktionieren nur, wenn es eine überzeugende Antwort auf die Gretchenfrage gibt, wie die Fahrzeuge zum Kunden und zum Service kommen. Ein gestiegenes Fahrtvolumen, ein vereinfachtes Onboarding sowie neue Bieterverfahren prädestinieren die Plattform driviva als Tool, um Transportkapazitäten flexibel zu skalieren.

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